| Mit einem herausragenden Teamgeist, einer starken Mechanikerleistung und gutem Speed konnte Car Collection Motorsport beim NLS Double Header überzeugen. Der Double Header ist eines der Saisonhighlights der ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie. Am Samstag und Sonntag fand jeweils ein vierstündiges Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Erstmals seit 2024 setzte das Team aus dem hessischen Walluf einen Audi R8 LMS GT3 evo II ein, der von Florian Spengler, Nico Hantke und Christer Joens pilotiert wurde. Am Samstag qualifizierte der ehemalige Audi-Werksfahrer Joens das Fahrzeug auf einem starken vierten Startplatz. Das Rennen entwickelte sich mit vielen, zum Teil heftigen, Unfällen sehr chaotisch. Am Start verlor das Fahrzeug direkt einige Positionen, doch durch eine konstante Fahrweise konnten sich die drei Piloten nach den Verlusten am Start wieder auf Position acht in der Gesamtwertung vorarbeiten, was gleichbedeutend mit Position drei in der SP9 Pro-Am-Kategorie ist. Sonntag warteten gänzlich andere Bedingungen auf die Teilnehmer. Typisches Eifelwetter sorgte für wechselhafte Bedingungen, ehe im Laufe des Tages der Regen immer mehr zunahm. Im Qualifying rutschte Joens auf seiner ersten Runde auf Slicks im Adenauer Forst von der Strecke und traf die Leitschiene. Dabei wurde die Front des Audis stark beschädigt. Die Mechaniker machten sich bei der Rückkehrs des Autos direkt an die Arbeit und reparierten das Fahrzeug, so dass der Car Collection Motorsport Audi das Rennen vom Ende der ersten Startgruppe aufnehmen konnte. Im Rennen starteten die drei Fahrer eine starke Aufholjagd und konnten sich mit ihrem Fahrzeug Platz für Platz verbessern. Nach der Regenschlacht wurden sie auf dem siebten Platz gewertet und waren damit der bestplatzierte Audi im Teilnehmerfeld der Nürburgring Langstrecken-Serie. In der SP9 Pro-Am-Klasse fuhren Spengler, Hantke und Joens am Sonntag auf den vierten Platz. „Wir blicken zufrieden auf unseren Audi-Einsatz beim Double Header der Nürburgring Langstrecken-Serie. Unser Speed war an beiden Tagen echt gut, wodurch wir am Sonntag auch bester Audi im Feld waren. Unsere Fahrer haben einen tollen Job auf der Strecke gemacht. Bei den Bedingungen war Christer schuldlos an seinem Unfall am Sonntagmorgen, aber dank einer herausragenden Mechanikerleistung konnte das Auto am Rennen teilnehmen. Für uns war der Einsatz auch ein guter Test, da wir planen, im kommenden Jahr die komplette NLS-Saison neben dem Porsche auch mit einem Audi zu bestreiten. Aus unserer Sicht ist das Fahrzeug weiterhin extrem konkurrenzfähig, was wir an diesem Wochenende bewiesen haben. Zudem hat sich das gesamte Team gefreut, dass wir nach zwei Jahren wieder mit Florian zusammenarbeiten konnten, mit dem wir bereits im ADAC GT Masters Erfolge einfahren konnten“, blickt Teammanagerin Romina Schmidt auf ein ereignisreiches Wochenende zurück. |


